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18.06.2010:

Müder Körper, platte Füße, aber ein tolles Wochenende!



In Kürze:


Das Wochenende 12./13. Juni stand für das Tanzstudio Dierstein ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaften. Und das erfolgreich.


So wurden Ina Bischof und Rainer Betschner in der A-Klasse Latein Deutscher Vize-Meister und errangen im DiscoFox den 3. Platz.


Tanja Bantle erreichte mit ihrem Partner Thomas Winkler im DiscoFox sogar die Meisterklasse und dort den 5. Platz. In Latein war sie in der Hauptklasse mit Oliver Moosman angetreten und die zwei erkämpften sich dort die Bronze-Medaille!


Außerdem war das Formations-Team "Blue Fever" am Start und verpasste knapp in Standard die Bronzemedaille, mußte sich dort unzufrieden mit dem 4. Platz begnügen, während der 6. Platz bei den Lateinformationen durchaus kalkuliert war.



Nach den hektischen Vorbereitungen und Sondertrainings, begann das Wochenende am Freitag mit der Anreise nach Mannheim ganz gemütlich. Die Hotelzimmer wurden bezogen, die Frauen gingen noch gemütlich shoppen und dann widmete man sich ein letztes Mal den Kleidern. Die letzten Strasssteine wurden geklebt, Herrenhosen gebügelt – es war die Ruhe vor dem Sturm.


Hans-Jörg Dierstein war als Wertungsrichter zu Deutschlands größtem Tanzturnier geladen und hatte morgens, 8.30 Uhr die erste Besprechung. Da er selbst am Sonntag eigene Formationen am Start hatte, war klar, dass er im Ausgleich dazu Samstag viel werten werden müßte, da er Sonntag "wertungsfrei" hatte.


Über 4000 Starter waren gemeldet, die sich in mehr als hundert Einzelturnieren messen konnten.


Mittags um eins dann die Feststellung: Der Ablauf hängt der Planung hinterher. Um 16.00 Uhr waren es schon drei Stunden. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, wurde auf sämtliche Pausen verzichtet. Das heißt, alle Werungsrichter waren jetzt non-stop auf den zwischenzeitlich sechs Tanzflächen im Einsatz. Nachts um 2.00 Uhr war dann für ihn Feierabend. Aber nicht für das Turnier. Danach fand noch die Endrunde der Sportpaare statt.


Für Hans-Jörg Dierstein nicht ganz so schlimm, hatte er doch am nächsten Tag nur Betreuungsaufgaben. Aber einige Tänzer aus der Formation hatten auch bei den Einzelpaaren gemeldet. Von 15.30 an bis nachts um 1.30 kämpften die sich erfolgreich durch ihre Vor- und Zwischenrunden. Bis nach den letzten Finalrunden im DiscoFox feststand: der Aufwand hat sich gelohnt! (s.o.)


Die sonst mit als Höhepunkt der Veranstaltung geltende After-Show-Party am Samstag wurde nur noch für einen, je nach Verfassung kürzeren oder längeren "Absacker" genutzt.


Sonntag morgen – der Wecker klingelt. Je nach Vorbereitungsbedarf zwischen 6.00 Uhr und 7.00 Uhr. Viele verzichteten im Streß auf das Frühstück.


9.00 Uhr begannen die Stellproben für die Formationen. Dann umziehen, richten, schminken. Und weil Hans-Jörg es bei der Verlosung mal wieder konnte, mit der ungünstigen Startnummer eins als erstes auf die Fläche.


Zuviel Hektik und kein guter Durchgang. Die Endrunde lief dann wesentlich besser, trotzdem reichte es knapp nicht, um an dem Team aus Walldorf vorbeizuziehen. So mußte sich das Team "Blue Fever" mit dem undankbaren 4. Platz begnügen.


Bei den Latein-Formationen startete das Team ganz ohne Anspruch, ganz dem olympischen Gedanken verhaftet: dabei sein ist alles! Trotzdem verpasste man dabei in der Endrunde nur knapp den fünften Platz. Aber ob fünfter oder sechster – da man nur zum Spaß dabei war, konnte man den jungen Gegnern von der Küste den 5. Platz gut gönnen.


Wenn jetzt Hans-Jörg noch gewußt hätte, wo zwischenzeitlich sein Autoschlüssel abgeblieben ist – der Streß wäre vorbeigewesen.


Nach dem Turnier der Sportformationen, das natürlich noch unbedingt gesehen und kommentiert werden mußte, traten dann die Tänzer wieder die Rückreise in den Schwarzwald an. Einige ganz harte hielten noch bis zu den letzten Ehrungen und Danksagungen bis 19.00 Uhr durch aber dann hieß es auch hier: Mannheim 2010 ist Geschichte. Freuen wir uns auf Mannheim 2011!





















 
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